Eine stil- und effektvolle Laserinszenierung kann bei jedem Event Anwendung finden. Der Laser kann allein als Medium zum Einsatz kommen, aber auch in Verbindung mit einer Vielzahl externer Geräten.
Wie geht das genau mit Computer und Laser????
Die Computergesteuerten Laserstrahlen erzeugen geometrische Formen und Figuren über räumliche Entfernungen. Durch den Einsatz von Nebel werden faszinierende Gebilde wie z.B. Strahlenfächer, Tunnel, Wellen und Wände ect. in den verschiedensten leuchtenden Farben sichtbar. Bei den Betrachtern werden Emotionen angesprochen und in Verbindung mit der passenden musikalischen Untermalung wird ein außergewöhnlicher visueller Eindruck bewegten Lichtes hinterlassen.
Grafikanimationen oder filmartige Darstellungen können auf den unterschiedlichsten Projektionsflächen stattfinden. Am häufigsten kommen Leinwände verschiedener Größen und Materialien zum Einsatz, aber auch Häuserwände und Wasserwände ect. Alle Effekte und Animationen werden PC gesteuert erstellt.Durch die Kombination von Beams, räumlicher Lasershow und Grafik- animation wird eine einzigartige Verbindung zwischen sachlicher Information, Emotion und exklusiver Unterhaltung geschaffen. Sehr effekt- und eindrucksvoll ist die Verbindung von Laser mit konventionellen Medien wie z.B. Dia oder Video. Durch überzeugende Konzepte werden außergewöhnliche Ideen realisiert. Laser kennt keine Grenzen. In Verbindung mit Licht und Feuerwerk eignet sich dieses Medium besonders auch für Großveranstaltungen.
Wie funktioniert ein Laser?
Sie haben bestimmt schon von Laserlicht gehört. Vielleicht haben Sie in Science-Fiction-Filmen gesehen, wie sich Leute gegenseitig mit Laserpistolen erschießen, oder wie mit Laserstrahlen irgend etwas durchgebrannt wird. An dieser Stelle wollen wir versuchen, Ihnen zu erklären, was Laserlicht eigentlich wirklich ist und wie gefährlich es tatsächlich sein kann. Bis man einen Laser richtig verstehen kann, muss man sich leider ziemlich intensiv mit Atomphysik auseinandersetzen, daher können wir nicht so sehr ins Detail gehen. Wir werden auch nur auf den bekanntesten Laser eingehen, den roten Helium-Neon-Laser.
Sie haben sicher vielleicht schon gehört, dass Laserstrahlen aus ganz starkem, gebündeltem Licht bestehen, aber wie erzeugt man solches Licht?
Ein Laser besteht zunächst einmal aus einer etwa 20cm langen Röhre, die mit einem Gemisch aus den Gasen Helium und Neon gefüllt ist (daher der Name). Diese Röhre wird geheizt, so dass in dem Gasgemisch ein Leuchten entsteht. Das Gemisch ist nun so beschaffen, dass sich das Licht verstärkt, je weiter es durch das Gas geht. Also je weiter es kommt, desto heller wird es. Für Laserlicht reicht es allerdings nicht aus, nur einmal durch die Röhre zu laufen. Deshalb sind an den Enden der Röhre Spiegel angebracht, die das Licht immer wieder zurück werfen.
Der Spiegel auf der einen Seite ist allerdings etwas durchlässig. Er lässt etwa 5% des Lichts nach draußen. Das Licht, das hier herauskommt, ist aber schon unzählige Male in der Röhre hin und her gelaufen und wurde dadurch enorm verstärkt. Außerdem sind die Anteile des Lichts, die nicht genau parallel in der Röhre gelaufen sind, nicht verstärkt worden, da sie ja nicht von den Spiegeln reflektiert wurden. Das was herauskommt ist also nicht nur verstärkt, es ist auch extrem geradlinig und dadurch gebündelt.
Das Laserlicht an sich ist gar nicht wirklich so hell, wie man denken könnte. Man könnte damit keinen Raum ausleuchten. Es ist aber extrem kräftig gebündelt, so dass dort, wo der Strahl auftrifft, viel Energie auf einer kleinen Fläche konzentriert ist.
Allerdings reicht diese Energie meist noch lange nicht aus, um Wände zu zersägen, Menschen zu erschießen oder all die anderen Dinge, die man in Filmen sieht. Die Laser, die in den meisten Laboren stehen, sind völlig ungefährlich. Man kann getrost die Hand in den Strahl halten, ohne sich zu verletzen. Allerdings darf man niemals direkt in den Laserstrahl schauen.(Der Laser muss ständig in bewegung sein). Unsere Augen sind nämlich so empfindlich, dass der Laserstrahl sie sofort verbrennen würde.
Lasergeschichte (Erfindung des Laser)
Generell wird das Jahr 1960 als das Geburtsjahr des Lasers angesehen. T.H.Maiman regte einen Rubinstab, dessen beide parallele Oberflächen als Resonator dienten, mit einem Impulsblitz an, und bemerkte dabei zum ersten Mal eine im sichtbaren Spektrum emittierende kohärente Strahlungsquelle. Maiman's Entdeckung markierte einen Wendepunkt in der Quantenelektronik: Einerseits brachte sie viele Jahre theoretischer und praktischer Bemühungen, solch eine Lichtquelle zu verwirklichen, andererseits leitete sie eine bis heute andauernde Phase rapider wissenschaftlich-technischer Entwicklung ein.
Am Ende der Fünfziger verschärfte sich das Rennen um den "optischen Maser" (wie der Laser damals noch genannt wurde). Im Jahr 1958 hatten Schawlow und Townes in der Theorie die Möglichkeit demonstriert, einen Strahlungsverstärker für das sichtbare und das Infrarotspektrum zu entwickeln, ähnlich jenen, die 1951 vorgeschlagen und 1954 für Mikrowellen gebaut worden waren. Bereits 1959 hat G.Gould das Bauprinzip solch einer Maschine umrissen, die Skizzen durch einen Notar aufnehmen lassen und später ein Patent auf seine Ideen angemeldet. Er prägte auch die Bezeichnung "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation" (Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungemission), kurz LASER. Daher wird er von manchen als der "Erfinder des Lasers" betrachtet.
Doch wie so oft in wissenschaftlichen Bestrebungen hatte ein Mensch, im Gegensatz zu seinen Vorgängern und Konkurrenten, die schöpferische Eingabe und die nötige Portion Glück: Sein Name war Maiman. Maiman verwendete Rubin - welcher wegen seiner angeblich niedrigen Strahlungseffizienz als aktives Lasermedium als wenig erfolgversprechend angesehen wurde - und war erfolgreich. Im Rennen um den ersten Laser schlug er, der Außenseiter, mit einem relativ bescheidenen Budget von Hughes Research alle Forschungsgruppen, welche derzeit in diesem Bereich die "Wissenschaftliche Gemeinschaft" bildeten: Lincoln Labs, IBM, Siemens, RCA Labs, GE, Bell Labs, TRG und viele andere. Jedoch waren seine Ergebnisse so überraschend ungewöhnlich, dass ihre Veröffentlichung in den angesehenen "Physical Review Letters" abgelehnt wurde. (Im Rückblick müssen die Rezensenten ziemlich verlegen gewesen sein!) Daher schlug Maiman einen für einen Amerikaner eher ungewöhnlichen Weg ein und veröffentlichte seine Ergebnisse in der englischen Zeitschrift "Nature". Am 7.Juli 1960 gab Hughes Research auf einer Pressekonferenz die Erfindung des Lasers bekannt. Mit seinem Resultaten leitete Maiman Entwicklungen in angewandter Physik ein, die bis jetzt kaum vorstellbar sind. Die Lasertechnologie begann ihren triumphalen Aufstieg.
Doch wie so oft in der Wissenschaft verfehlte Maiman hier die größte aller wissenschaftlichen Anerkennungen, den Nobel-Preis. Seine Vorgänger Basov, Prokhorov und Townes erhielten den Preis 1964 für ihre "fundamentale Arbeit in der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern , die auf dem Maser-Laser-Prinzip basierten, führten. Schwalow erhielt den Preis 1981 für seine Beiträge zum Thema Laserspektroskopie.
Maiman stand mit leeren Händen da, abgesehen von der Tatsache, dass nur wenige andere Erfindungen Nobels ursprünglicher Idee so nahe gekommen waren wie der Laser. Ausgeklügelt einfache, praktisch orientierte Konstruktionen, besonders wenn sie von einem Außenseiter kommen, werden manchmal in akademischen Kreisen lediglich als glückliches Zusammentreffen angesehen, und erhalten daher oft nicht die verdiente Beachtung. Und doch ist es oft das Einfache, das so schwer zu entwickeln ist.
Die folgenden Abschnitte liefern eine zeitliche Abfolge der Entwicklung des Lasers. Wegen ihrer Vielfalt und Komplexität wurden Laseranwendungen nicht berücksichtigt. Genausowenig wurde der quantitative Fortschritt aufgezeigt. Nur neue Grundlagen, Konzepte und Lasertypen sowie qualitative Durchbrüche finden Erwähnung. Auch fanden Entwicklungen häufig parallel statt, so dass es schwierig ist, einer den Vorrang zu geben. Vor diesem Hintergrund können wir keinen Anspruch auf die Vollständigkeit unserer Liste erheben.
Diese Chronologie kann dem Laserbenutzer zeigen, wieviel Zeit selbst in unserer sich schnellveränderndem, neuerungsorientierten Gesellschaft vergehen muss, damit sich eine Idee von der ersten Durchführung im Labor zu großangelegter praktischer Anwendung entwickeln kann. Dies wird ausgeleuchtet am Beispiel von Halbleiter-Lasern, die als Massenprodukt in optischen Kommunikationssystemen und in CD-Spielern erst in den frühen Achtzigern eingesetzt worden waren. Sie wurden bereits 1959 vorgeschlagen (sogar vor Maiman's erster Laser-Vorführung!), zuerst 1962 realisiert (bei niedrigen Temperaturen und im Impulsbetrieb), und ein Jahr später in Dauerbetrieb genommen (weiterhin mit Kühlung). Lediglich die Vorschläge für eine Doppelheterostruktur, die Kroemer, Alferov und Kazarinov 1963 einbrachten, wiesen den Weg zu einer effizienteren Emission. So wurde der Betrieb im Impulsmodus zuerst 1968 erreicht, und im Mai 1970 war Alferov's Teamin Leningrad in der Lage, die erste Laserdiode vorzustellen, die dauerhaft bei Raumtemperatur lief. Einen Monat später wurde die parallel laufende (westliche) Entwicklung von Hayashi, Panish und anderen präsentiert. Doch Laserdioden waren immer noch weit von einer praktischen Anwendung entfernt. Immer noch war eine Reihe von Schritten notwendig, um Halbleiterlaser auf gängiges technologisches Niveau anzuheben: Neue Wachstumsmethoden, neue Materialien (z.B. InGaAsP, 1976), neue Strukturen (z.B. Quantenquellen, 1978), neue Prinzipien (z.B. oberflächenemittierende Dioden, 1979), neue Wellenlängen (z.B. blauer Bereich des Spektrums, 1991 und 1996) und viele andere.
Doch neben dem kommerziellen Erfolg des Halbleiterlasers sah das vergangene Jahr auch eine angemessen wertvolle Auszeichnung für einen seiner Väter: Annähernd vierzig Jahre nach Entwicklung des Prinzips der Heterostrukturen, und dreißig Jahre nach Entwicklung erstmals kontinuierlich bei Raumtemperatur arbeitender Laserdioden, erhielt der Russe Zh.I.Alferov den Nobelpreis für Physik.
Nur die Zukunft wird zeigen, welche der laufenden und fundamental neuen Laserentwicklungen ökonomisch an Bedeutung gewinnen wird (seien es Atomlaser, auf Polymeren basierende Laser, lose Halbleiterstrukturen oder andere).